Neue Chancen, mehr Sicherheit an Bahnübergängen zu erreichen - MdL Georg Winter informiert über neue Förderkulisse für Entschärfung der Gefahrenstellen

Die Donautalbahn ist eine der wichtigsten Verkehrsadern im Landkreis. Die derzeit noch bestehenden höhengleichen Bahnübergänge waren und sind jedoch eine große Gefahrenquelle. Sie durch Über- oder Unterführungen zu entschärfen, ist für Georg Winter ein Herzensanliegen, seit er dem Landtag angehört. Jetzt gibt es neue Chancen durch Änderungen des Eisenbahnkreuzungsgesetzes und dadurch mögliche verbesserte Förderbedingungen.

 

 

„Ziel ist es, diese neuralgischen Punkte in Zukunft sicherer zu gestalten und verbesserte Anschlusspunkte sowohl für den privaten Individualverkehr und Pendler, als auch gewerblich oder landwirtschaftlichen Verkehr zu schaffen“, erläutert Stimmkreisabgeordneter Georg Winter. Durch die neu veränderte Gesetzeslage können nun sichere Querungen, seien es nun Über- oder Unterführungen, so günstig wie noch nie realisiert werden. Die Investitionskosten werden zu 100% ersetzt und der Planungsaufwand mit 10% abgegolten. Darauf haben sich im Frühjahr die Länder und der Bund bei der Änderung des Eisenbahnkreuzungsgesetzes verständigt.

Die Donautalbahn ist eine zukunftsfähige und tragende Säule des öffentlichen Nahverkehrs in unserer Region. Der Landkreis als Träger des öffentlichen Personennahverkehrs und seine Kommunen, in der die Bahn präsent ist, sind mit in der Verantwortung, was das Bahnumfeld und die Verkehrssicherheit betrifft. Hierfür gab es bisher schon finanzielle Förderungen, diese konnten laut Stimmkreisabgeordnetem Georg Winter durch Änderung des Eisenbahnkreuzungsgesetzes wesentlich verbessert werden. Die elektrifizierte Bahntrasse durchschneidet viele Wegeverbindungen. Höhengleiche Bahnübergänge mit unterschiedlichem Standard sind und bleiben ein Risikofaktor.

Erfreulich sei, so Winter, dass der Landkreis mit den Standortkommunen in Blindheim-Unterglauheim und Peterswörth-Gundelfingen bereit ist, Kreisstraßenunterführungen zu planen, die nach dem neuen Recht von Bahn, Bund und Freistaat finanziert werden.

Die Stadt Lauingen nützt diese neuen Finanzierungschancen aufgrund des vor kurzem einstimmig gefassten Stadtratsbeschlusses zum B16-Konzept mit Auflassung von zwei höhengleichen Bahnübergängen, die durch ein modernes Brückenbauwerk für alle ersetzt werden. 

In Höchstädt sollen künftig mehrere Feldwegequerungen durch eine Unterführung des Grünen Weges und Parallelverbindungen entlang der Bahn über das neue 100%ige Finanzierungsrecht umgebaut werden.

Die Erfahrung, so Winter, zeigt, dass solche optimalen Finanzierungslösungen nicht auf Dauer angelegt sind. Umso mehr freue es ihn, dass Gundelfingen, Lauingen, Höchstädt, Blindheim und Schwenningen diese Chancen nutzen wollen.

Die Realisierung von Unterführungen zur sicheren Querung der Donautalbahnlinie bringt Aufträge und Arbeitsplätze, so MdL Georg Winter, dessen Anliegen ein sicherer, moderner und gut ausgebauter Öffentlicher Personennahverkehr ist.