Georg Winter im Interview

Die Lieblingsbeschäftigung in meiner Freizeit ist...

.. das Radeln, besser gesagt ist es das gemeinsame Hobby von meiner Gattin und mir. Unser einwöchiger Urlaub hat uns mit dem Rad von Höchstädt nach Oberstdorf und zurückgeführt und uns herrliche Eindrücke über das bayerische Schwaben vermittelt. Gerne besuchen wir Kulturveranstaltungen. Dafür gibt es in unserer Region ein reichhaltiges Angebot. Außerdem bietet die stetige Verbesserung unseres Radwegenetzes zusammen mit den vorbildlich sanierten Schlössern, Kirchen und Denkmälern und der herrlichen Naturlandschaft eine gute Möglichkeiten für einen sanften Tourismus sowie die Naherholung am Wochenende.


An meiner Region gefällt mir...

.. die landschaftliche Vielfalt, fleißige und fröhliche Menschen, blühendes Ehrenamt, gutes wirtschaftliches Umfeld und eine gut ausgebaute Infrastruktur.

 

Ich engagiere mich politisch, weil...

.. wir in einer Demokratie leben dürfen, die Freiheit und Menschenwürde garantiert und von der Teilnahme möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger am politischen Willensbildungsprozess lebt.

 

Als Landtagsabgeordneter setze ich mich für folgende politische Ziele ein:

Für die Zukunft unserer Region ist es wichtig, dass sie kinder- und familienfreundlich ist, dazu gehören optimale Angebote für die Kleinsten bis hin zum schulischen und beruflichen Ausbildungsangebot. Ebenso wichtig ist es, unsere Region so mit den Zentren zu vernetzen, dass die Vorteile des Lebens im ländlichen Raum mit den Arbeitsplätzen in der Stadt gut zu vereinbaren sind. Das Arbeitsplatzangebot vor Ort zu fördern bleibt eine Daueraufgabe.

 

Im Einzelnen möchte ich diese Ziele durch folgende Maßnahmen erreichen:

Das wichtigste Anliegen ist mir, dass die Menschen, vor allem die jüngere Generation, in unserer Region gerechte Chancen haben. Deshalb setze ich mich ein für ein vielfältiges Angebot für Familien, Kinder und beste Bildungschancen. Hierzu gehören der Ausbau unserer Gemeindezentren mit Angeboten für alle Generationen sowie die Erweiterung der Mittags- und Ganztagesangebote an Schulen, die Errichtung einer Fach- und Berufsoberschule, eine ortsnahe Hausärzte-Versorgung, die Unterstützung der Behinderteneinrichtungen, gesicherte, modernisierte Kliniken und eine menschenwürdige Seniorenbetreuung als Eckpfeiler des sozialen Miteinanders. Wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung und die Arbeits- und Ausbildungsplätze bleibt eine attraktive Infrastruktur, wo wir in letzter Zeit gute Fortschritte gemacht haben: z.B. die Umfahrung Medlingen mit Anschluss zur A7 bei Giengen, der Ausbau der A8 zwischen Augsburg und Günzburg sowie die Umfahrung von Dillingen sind in Bau und die Entlastung von Höchstädt und Schwenningen sowie der drei-streifige Ausbau Lauingen – Gundelfingen sind in Planung/Aussicht.

 

Infrastruktur heißt für mich Breitband, Schiene und Straße:

Sie ist damit für Arbeitsplätze Garant und Grundvoraussetzung zugleich!
Kontinuierlicher Einsatz für einen flächendeckenden Ausbau des DSL-Netzes hat bei mir oberste Priorität. Außerdem liegen mir, als jahrelangem Pendler in die Landeshauptstadt, die Bahnfahrer ganz besonders am Herzen: Der Ausbau der ICE-Strecke Augsburg-Ulm, weitere Verbesserungen an der Donautalbahn, Sanierung der Bahnhöfe, bessere Fahrplangestaltung, damit alle Haltepunkte bedient werden können sowie eine engere Vernetzung von Bahn und Bus. Spürbare Fortschritte hierfür sind der neue Begegnungspunkt in Blindheim, der modernisierte Haltepunkt Schwenningen und mehr Mittel für die Busverbindungen in unserer Region. Das dritte Gleis nach Meitingen haben wir in Berlin angemeldet, zusätzlich setze ich mich für mehr schnelle Zugverbindungen ein.

 

In der Region sehe ich weiteres Potential für Arbeitsplätze:

Neben dem angesprochenen Ausbau der Infrastruktur, setze ich mich für die Modernisierung und Verlagerung der staatlichen Dienststellen in die Heimat ein: Das Amtsgericht, das Dillinger Schloss mit der verlagerten Finanzkasse aus München, das Lauinger Bildungszentrum, die Polizeiinspektion Dillingen mit mehr als 20 verlagerten Arbeitsplätzen aus dem Oberzentrum, das Vermessungsamt, das Kloster Thierhaupten mit Mitarbeitern des Landesamtes für Denkmalpflege München sowie Erweiterung der Akademie im ehemaligen Kapuziner-Kloster als bayerisches Zentrum für Lehrerfortbildung und der Erhalt des Bundeswehrstandortes in Dillingen.

 

Als bayerischer Abgeordneter bin ich stolz...

.. darauf, dass wir das Land mit der höchsten Beschäftigungsquote - auch bei jungen Menschen - und mit den wenigsten Schulden sind. Aktuell zahlen wir 2,5 Milliarden Euro zurück mit dem Ziel schuldenfrei zu werden. Wir wollen in Bayern nicht auf Kosten der kommenden Generationen leben.