Positive Bilanz für Augsburg im Jahr 2012 - Planungsauftrag für BA II Kunst erteilt

Rechtzeitig zum Weihnachtsfest kommt aus München eine weitere gute Nachricht für die Stadt Augsburg. Die Bemühungen von Haushaltsausschussvorsitzendem Georg Winter, den Bereich Kunst vollständig von der ehemaligen pädagogischen Hochschule im Osten der Stadt an die Universität zu verlagern, hatten Erfolg. Das Wissenschaftsministerium hat vor wenigen Tagen die Zustimmung erteilt, dass an der Universität ein zweiter Bauabschnitt mit Schätzkosten in Höhe von 4,6 Millionen Euro geplant werden kann.

Nur wenige Tage später hat das Innenministerium dem Staatlichen Bauamt Augsburg den Planungsauftrag erteilt. Damit wird die Voraussetzung geschaffen, so Georg Winter, dass die Uni Augsburg ihre Aufgaben am Standort Universitätsviertel konzentriert. Der weitere Vorteil ist, dass damit die ehemalige pädagogische Hochschule in der Schillstraße 100 nach Realisierung des Bauvorhabens vollständig freigemacht werden kann und dann für die Aufnahme des benachbarten Bayernkollegs bereitsteht.


Neben diesem aktuellen Erfolg für die Universität konnten im Jahr 2012 eine Vielzahl guter Entscheidungen in München für die Stadt Augsburg erreicht werden, so MdL Georg Winter:

-        Für die Universität und die Hochschule Augsburg wird auf Grundlage des Architektenwettbewerbes aktuell das 43-Millionen-Euro Projekt für die Unterbringung des Materials Ressource Management (MRM) – Gebäudes geplant. Von der ersten Idee über die inhaltliche Zustimmung, der Schaffung haushaltsrechtlicher Voraussetzungen und dem Planungsauftrag auf Grundlage des durchgeführten Wettbewerbes waren dicke Bretter zu bohren, lobte MdL Johannes Hintersberger den Einsatz von Professor Alois Loidl und  Kanzler Alois Zimmermann, mit großer Unterstützung von Haushaltsausschussvorsitzendem Georg Winter.

-        Die Übernahme der Verantwortung für die Staats- und Stadtbibliothek und die 100-prozentige Finanzierung dieser Vorzeigebibliothek seit dem 1. Dezember 2012 ist ebenfalls ein großartiger Erfolg, so OB Dr. Kurt Gribl und sein Stellvertreter Hermann Weber. Die Idee hatte ML Winter am 1. Juni 2010 bei einem Ortstermin in der Staatsbibliothek vorgetragen. Dass bereits nach 18 Monaten die vollständige Übertragung gelang, ist ein Beispiel für gute Zusammenarbeit von Stadt- und Landespolitik. Als besonders erfreulich nennt MdL Bernd Kränzle, dass mit dem Doppelhaushalt 2013/14  bereits die Grundlage für die Planung der Modernisierung und Erweiterung für eine bessere technische Ausstattung der Stabi gelegt wurde.

-        Sehr weit gediehen sind die Bemühungen, das Staatsarchiv Augsburg zu erweitern. Mit der Genehmigung der Baumaßnahme durch den Haushaltsausschuss in Höhe von 8,1 Millionen Euro wurde das Startsignal für die Baumaßnahme gegeben. Derzeit werden die öffentlichen Ausschreibungen zur Vergabe der Bau- und Handwerkerleistungen durchgeführt. Bereits am 18. März 2013 soll der offizielle Spatenstich erfolgen.

Als nächste große Herausforderung sieht Abgeordneter Georg Winter gemeinsam mit den Kollegen Johannes Hintersberger und Bernd Kränzle die Bemühungen, das Bayernkolleg in die ehemalige pädagogische Hochschule umzusiedeln. Die Tatsache, dass künftig ausschließlich das Kultusministerium für das Projekt zuständig ist und das Wissenschaftsministerium wie oben dargestellt mit der Verlegung des Kunstbereichs an die Universität das Gebäude freimacht, sind bereits wichtige Weichen gestellt worden. Um die Ampel auch hier vollständig auf „grün“ zu schalten, so Georg Winter, müssen noch einige inhaltliche Klärungen erfolgen. Im Gespräch mit der AZ zeigt sich Winter zuversichtlich, dass die bürokratischen Hürden mit Beharrlichkeit und Ausdauer überwunden werden können.

Die Veränderung beim kommunalen Finanzausgleich für das Jahr 2013 waren wie die aktuellen Berechnungen für die Schlüsselzuweisungen gezeigt haben, eine wesentliche Stärkung des städtischen Haushalts mit insgesamt 111,3 Millionen Euro und einer Steigerung von 22 Millionen Euro gegenüber dem ablaufenden Jahr. Bezogen auf den Durchschnittswert der letzten fünf Jahre ist dies sogar eine Steigerung von 24 Millionen Euro.