Ilse Aigner: Mehr Regionalität und Transparenz

Verbraucherministerin Ilse Aigner war gestern bei Gropper in Bissingen
Bissingen Jetzt müsste die Packung nur noch schwarz sein, dann wäre Ilse Aigner komplett überzeugt. „Aber das schaut nicht so schön aus“, sagt sie und lacht. Denn die Milch bei Gropper ist rot-grün – zumindest so verpackt. Die CSU-Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz war gestern Nachmittag zu Gast bei der Molkerei in Bissingen – wenn auch nur kurz.

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Die Finanzspritze für die Belebung der Dörfer ist da - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Die-Finanzspritze-fuer-die-Belebung-der-Doerfer-ist-da-id26733526.html

Der Terminplan – vor allem kurz vor der Wahl – ist eng gestrickt, eine geplante Diskussion mit Landwirten kam deshalb nicht zustande. Dennoch nutzte Ilse Aigner die Gelegenheit, um die Bedeutung der Regionalität der Produkte hervorzuheben, den Bauerstand zu motivieren. „Das ist nämlich ein Punkt, den man nicht austauschen kann, bei dem man die Preise nicht so drücken kann“, so Aigner. Denn, so die Ministerin weiter, der Trend sei, dass die Verbraucher noch mehr Transparenz auf den Produkten fordern, noch mehr wissen wollen, was sie kaufen und vor allem woher es kommt.

Das Herkunftssicherungsprogramm „Geprüfte Qualität Bayern“ – ein blau-weißes Siegel – sei Vorreiter für die Qualitätssicherung regionaler Lebensmittel. Das stehe für kurze Wege, mehrere Kontrollstufen sowie große Transparenz. Die eindeutigen Auflagen sollen dies unterstützen. „Mir ist die Regionalität der Produkte sehr wichtig“, betonte Ilse Aigner. Auch Heinrich Gropper, Inhaber der Bissinger Molkerei, sah das ähnlich. Nach einer Führung durch den Betrieb stellte er sein Unternehmen kurz vor. Er sagte: „Uns ist die Stärkung der Region genauso wichtig. Das kann uns nur durch eine höhere Wertschöpfung gelingen“, so Gropper. Mit der Discount-Kette Lidl habe man damit einen starken Partner an der Seite. „Ein gutes Stück Heimat“ heißt die Regionalmarke, an der Gropper – eine von zwei Molkereien – beteiligt ist. Über 60 Landwirte machen dabei mit und stellen sich den strengen Kriterien. Vor Ort war gestern auch Walter Pötter, Generalbevollmächtigter von Lidl.

Zum Schutz der einheimischen Tiere

„Aber auch Gutes kann noch verbessert werden“, erklärte Gropper weiter. So wurde in diesem Jahr beispielsweise eine Flächenextensivierung vorgenommen, die zum Schutz der einheimischen Tiere dienen soll. „Außerdem gilt bei uns auch, dass die Milch kurze Strecken bis zur Molkerei zurücklegt.“

Damit sprach Gropper der Bundesministerin aus dem Herzen. Je regionaler, desto besser, so ihre Meinung. Damit könne man den Verbraucher auch weniger täuschen. „Dann sind die Produkte noch transparenter“, so Aigner.

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Quelle: Simone Bronnhuber, Donau-Zeitung, 6.9.2013

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