Beste Seminararbeit Schwabens kommt aus Wittislingen

Zum 17. Mal verleiht der Bayerische Club den Preis zur Förderung bayerischer Kultur an die Abiturienten mit den besten Seminararbeiten des Freistaats. In Schwaben geht der Preis dieses Jahr an Benedikt Decker aus Wittislingen. Die diesjährige Verleihung fand am 29. September im Maximilianeum in München statt.

Die Arbeiten haben nicht nur ausgezeichnete Qualität, sondern befassen sich auch mit kulturbezogenen bayerischen Themen. Dem Bayerischen Club geht es darum, dass Bayern angesichts einer immer wichtiger werdenden Globalisierung nicht seine eigene Art verliert, wie der Präsident des Bayerischen Clubs und Verleiher des Preises Prof. Dr. h. c. Albert Scharf sagt. Scharf beschreibt in seiner Rede auch, dass diese eigene Art auch durch Einflüsse von außen zustande kam. Das ist es, was Bayern zu dem selbstbewussten Staat macht, der er heute ist. Deshalb werden die Preise sowohl für gegenwärtige als auch für historische Themen verliehen.

Aus jedem Regierungsbezirk werden die Arbeiten gewürdigt, die sich als besonders gut herausstellen. Die beste Seminararbeit Schwabens kommt dieses Jahr aus Wittislingen. Der Abiturient Benedikt Decker vom Albertus-Gymnasium in Lauingen schrieb seine Arbeit im Fach Sozialkunde zum Thema „Asylpolitik in Bayern am Beispiel Wittislingen“. Er beschäftigte sich sehr ausführlich mit den Begriffen Migration und Asyl, begleitete eine Bürgerinitiative, die sich für Asylsuchende einsetzt, und interviewte zwei Flüchtlinge. Ihre Erlebnisse von der Flucht und den ersten Monaten in Deutschland werden in der Arbeit dargestellt. Prof. Dr. h. c. Scharf lobte die Arbeit für ihre Objektivität und ihren Einsatz für Weltoffenheit.