Eine bessere Ausstattung der Donautalbahnlinie

Eine bessere Ausstattung der Donautalbahnlinie im Abschnitt Günzburg – Donauwörth ist Stimmkreisabgeordnetem Georg Winter ein wichtiges Anliegen seiner Bemühungen, den Kreis Dillingen besser mit den großen Zentren zu verbinden.

Um dies zu erreichen, hat er viele Initiativen gestartet: Fahrradabstellplätze, ausreichendes Park & Ride Angebot, Beseitigung von beschrankten Bahnübergängen, Zugbegegnungspunkte an allen Bahnhöfen und aktuell die barrierefreie Erschließung der Bahnsteige. Bereits gelungen ist, dass von sieben Haltepunkten im Abschnitt Günzburg - Donauwörth,  die Zugänge in Blindheim, Schwenningen und Tapfheim barrierefrei sind, Blindheim ist der fünfte Bahnhof, bei dem zwischenzeitlich Zugbegegnungen möglich sind, an allen sieben Haltepunkten sind Parkplätze und Fahrradabstellflächen vorhanden.

Gemeinsam mit MdB Ulrich Lange will Abgeordneter Georg Winter erreichen, dass mit Hilfe des neuen Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer, die Bahnhöfe Lauingen und Gundelfingen in das Planungsprogramm aufgenommen werden. Aktuell geht es darum, die barrierefreie Planung für Dillingen und Höchstädt voran zu bringen.

Vor wenigen Tagen fand ein Ortstermin mit den zuständigen Verantwortlichen  des Geschäftsbereichs Station & Service, Herbert Kölbl, Willi Jörg und Andrej Weihe in Dillingen und Höchstädt statt. Ziel des Termins war es, die notwendigen Abstimmungen zu klären. So war z.B. in Höchstädt lange offen, ob der Mittelbahnsteig ohne Gleisverlegung barrierefrei erschlossen werden kann. Die Kosten dafür hätten den Rahmen gesprengt. Deshalb gab es intensive Untersuchungen, die Barrierefreiheit über zwei getrennte Außenbahnsteige zu erreichen. Zwischenzeitlich konnte die Frage der ausreichenden Breite, der vorhandenen Strommasten, der Zusammenhang mit der geplanten Straßenunterführung soweit geklärt werden, dass die Barrierefreiheit unter Beibehalt des Mittelbahnsteigs möglich ist, so Herbert Kölbl von Station & Service.

Mit der Beseitigung des höhengleichen Bahnüberganges an der Staatsstraße 2212, die sich in direkter Nähe zum Höchstädter Bahnhof befindet, war zwangsläufig die Frage verbunden, wie die Barrierefreiheit am günstigsten realisiert werden kann.  So konnte Georg Winter erreichen, dass Höchstädt neben Langweid am Lech und Hergatz im Allgäu zu den drei schwäbischen Kommunen gehört, die der bayerische Verkehrsminister Joachim Herrmann für das Zukunftsinvestitionsprogramm „Barrierefreier Ausbau an kleinen Bahnhöfen“ angemeldet hat, das Bund und Land gemeinsam finanzieren. Mangels Planungsfortschritt bei der Bahn kam dann die Umstufung vom Investitionsprogramm in das Planungsvorratsprogramm.

Für MdL Georg Winter gab es an diesem Tag nach jahrelangen Bemühungen mehrere positive Nachrichten: An beiden Standorten Dillingen und Höchstädt will man für eine Fortsetzung der Projekte bis zum Jahresende die Planreife erreichen. Der Mittelbahnsteig in Höchstädt kann erhalten bleiben, was für den Zugbegegnungspunkt und die Bahnreisenden von Vorteil ist. Die dritte gute Nachricht war, dass trotz getrennter Planungsvergaben für den Bahnübergang und die barrierefreie Erschließung dasselbe Büro beauftragt wurde.

Kein Verständnis hatte Winter dafür, dass sich die Freien Wähler im Vorfeld der Höchstädter Wahl mit fremden Federn schmücken wollten.