Notfallversorgung im Landkreis Dillingen gesichert

Betreffend die Neuregelung der Notfallversorgung an deutschen Kliniken gibt es für den Landkreis Dillingen ein positives Signal von Stimmkreisabgeordnetem Georg Winter: „Die Notfallversorgung im Landkreis Dillingen kann auch künftig gewährleistet werden“, teilt Staatsministerin Melanie Huml in einem Brief vom 06.06.2018 mit (siehe Anlage).

Mit dem am 01.01.2016 auf Bundesebene in Kraft getretenen Krankenhausstrukturgesetz wurde der Gemeinsame Bundes-ausschuss (G-BA) beauftragt, ein gestuftes System von Notfallstrukturen in Krankenhäusern als Grundlage für Zu- oder Abschläge bei der Teilnahme an der Notfallversorgung zu entwickeln.

Am 19.04.2018 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Erstfassung der Regelungen zu einem gestuften System von Notfallstrukturen in Krankenhäusern beschlossen. Die Häuser werden je nach Art und Umfang ihrer strukturellen, personellen und medizinisch-technischen Vorhaltungen in verschiedene Notfallkategorien eingeteilt.

Aufgrund dieser Vorgaben müssen eine Reihe von Kriterien erfüllt sein, z. B. Fachabteilungen wie Chirurgie oder Innere Medizin, um Vergütungszuschläge für die Notfallversorgung zu erhalten. Dies stellt vor allem für Kliniken im ländlichen Raum eine neue Hürde dar.

Abgeordneter Georg Winter bat in einem Brief an das Gesundheitsministerium, dass mit allem Nachdruck die Aufrecht-erhaltung einer leistungsfähigen Notfallversorgung an den Kliniken im Landkreis Dillingen gewährleistet bleibt. Sie ist, so Dr. Johann Popp, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Kliniken, zwingend erforderlich. So wurde nun eine Länderöffnungsklausel in die beschlossene Regelung des G-BA aufgenommen, die Abschläge vermeidet, wenn das Krankenhaus für die Gewährleistung der Notfallversorgung dringend benötigt wird.

"Neuregelung zur Notfallversorgung" zum Download