Schwerpunkte für den Stimmkreis Augsburg-Land-Dillingen – Stimmkreisabgeordneter Georg Winter wendet sich an Ministerpräsident Dr. Markus Söder

Stimmkreisabgeordneter Georg Winter hat sich mit den Zielen, für die er im Rahmen der Wahl geworben hat, an Ministerpräsident Dr. Markus Söder gewandt und konkrete Anliegen aus dem Stimmkreis an ihn herangetragen. Anlass dafür sind die Koalitionsverhandlungen.

Im Gegensatz zu den Wahlperioden, in denen die CSU allein die Verantwortung hatte, werden bei einer Koalitionsregierung die wesentlichen Ziele zu Beginn der Wahlperiode 2018-2023 durch eine schriftliche Vereinbarung festgelegt.

In seinem Schreiben plädiert MdL Georg Winter wie vor der Wahl für einen attraktiven ländlichen Raum mit Zukunft. Dazu gehören aus seiner Sicht das schnelle Internet, eine leistungsfähigere Mobilität, die Aufwertung des Handwerks und zukunftsorientierte Bildung. Die Weiterentwicklung der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung und die Stärkung der naturwissenschaftlichen Fächer durch die Einrichtung eines MINT-Zentrums sind hierfür ein maßgeblicher Baustein.

Beim Hochwasserschutz plädiert MdL Georg Winter, wie von Anfang an, für eine gerechtere Lastenteilung, die Oberlieger sollten nicht für Fehler, die andernorts durch die Bebauung von Überschwemmungsflächen verursacht wurden, geradestehen müssen. Die Hochwasserschutzplanung an den Zuflüssen der Donau müssen intensiviert und umgesetzt werden. Der Stimmkreisabgeordnete schlägt deshalb vor, nur den in seiner Verhältnismäßigkeit vertretbaren Teil umzusetzen. Die Flutpolder im Riedstrombereich passen da nicht hinein.

Für den Bereich Naturschutz regt er an, dass hier die zusätzlichen Fördermittel anstatt in einem Nationalpark für die Auwälder an der Donau, das Dattenhauser Ried, im Bereich des mooseums und die ARGE Schwäbisches Donaumoos verwendet werden.

Im Interesse einer leistungsfähigen Mobilität nannte Winter ganz konkret: An allen Bahnhöfen der Strecken Günzburg-Donauwörth und Donauwörth-Augsburg ist Barrierefreiheit herzustellen. Die Umsteigezeiten und Anschlussverbindungen an den Knotenpunkten Günzburg und Donauwörth sollten verbessert werden.

Der Abgeordnete weist darauf hin, dass im Stimmkreis Augsburg-Land-Dillingen 32 von 43 Kommunen zum Raum mit besonderem Handlungsbedarf zählen. Deshalb sei es erforderlich, dass mit Hilfe eines Strukturprogramms Räume wie der Landkreis Dillingen, die weder von einer Autobahn noch von einer vierstreifigen Bundesstraße erreicht werden, in den Koalitionsverhandlungen mit bedacht werden. Konkret nennt er die Verbesserungen bei der B16 und der St 2033, die den Anschluss nach Augsburg herstellt, sowie lärmmindernde Maßnahmen an der B2.

Zur Stärkung des ländlichen Raums gehören zudem weitere Arbeitsplatzverlagerungen dorthin. Insgesamt gilt es, die neuen Technologien dafür zu nutzen, dass die Pendlerströme geringer werden. Ein Anliegen, das von vielen Bürgern an den Abgeordneten herangetragen wurde, ist die Frage, warum Neuankömmlingen nicht von Anfang die Möglichkeit eingeräumt werde, dass sie einer Beschäftigung nachgehen können und sollen.