Renovierung der Kirche in Rieder

Beim Ortstermin im Aislinger Gemeindeteil Rieder ließ sich Stimmkreisabgeordneter Georg Winter angesichts der bevorstehenden Beratung in der Bayerischen Landesstiftung von Bürgermeister Jürgen Kopriva, Architekt Georg Heindl und Manuel Schuster über den Stand der Renovierungsarbeiten an der Katholischen Filialkirche St. Isidor informieren.

Das Gotteshaus wurde in den Jahren 1915-1918 mit spärlichen Mitteln erbaut. Die Zuständigkeit liegt bei der Gemeinde. Bei der Kirche handelt es sich um einen neugotischen Satteldachbau mit eingezogenem Chor und Turm mit quadratischem Unterbau. Zum 100-jährigen Jubiläum startete die Sanierung, die Fertigstellung der Arbeiten ist bis Mitte des Jahres geplant, so Bürgermeister Jürgen Kopriva.  Notwendig wurde eine Instandsetzung, da am Dachstuhl Schädigungen durch Fäulnis und Schädlingsbefall an den Holzbauteilen aufgetreten sind. In den Außenwänden des Mauerwerks befinden sich Risse, die sich auch im Innenraum entlang des Deckengesimses zeigen, erläuterte Architekt Georg Heindl. Die Kostenschätzung liegt bei rund 290.000 Euro.

Die Gemeinde hat dafür entsprechende Anträge bei der Diözese, der Kirchenstiftung, beim Landkreis, Bezirk und Landesamt für Denkmalpflege gestellt. Bürgermeister Kopriva ist es ein Anliegen, dass die bei der Landesstiftung beantragten 26.000 Euro erreicht werden und bat Abgeordneten Georg Winter, Georg Winter, um Unterstützung für die anstehende Sitzung des Stiftungsrats der Bayerischen Landesstiftung. Architekt Georg Heindl bemüht sich, die Kosten einzuhalten und eventuelle Steigerungen, die nicht vermeidbar sind, an anderer Stelle wieder auszugleichen. MdL Georg Winter regte an, das Umfeld über die Dorferneuerung im Rahmen der Ortsmittelpunktgestaltung anzupacken. Zuvor will Bürgermeister Kopriva bei der Regierung von Schwaben nachfragen, ob über die Städtebauförderung, in die der Markt Aislingen aufgenommen ist, eine alternative Förderung möglich wäre.