Staatliche Stabilisierungshilfen – Lauingen erhält heuer 1,8 Mio. Euro

Punktgenau zum einjährigen Dienstjubiläum kann die erste Bürgermeisterin Lauingens, Katja Müller, einen wichtigen Erfolg verbuchen: Sie hat das Kernproblem der Stadt – die hohe Verschuldung – mit dem großen Ziel aufgegriffen, einen Schuldenschnitt zu erreichen. Durch die aktuelle Entscheidung, dass Lauingen für 2019 1,8 Mio. Euro an Stabilisierungshilfen erhält, ist der Einstieg in das Haushaltskonsolidierungsprogramm geschafft. Die Stadt kann die Mittel nun für die Tilgung verwenden.

Bürgermeisterin Müller hatte sich an Stimmkreisabgeordneten Georg Winter gewandt und ihn aufgrund seiner Funktion als langjährigen Haushaltspolitiker gebeten, das Anliegen der Stadt zu unterstützen. Winter hatte sich von Anfang an eingebracht und Argumente und Informationen geliefert, die dafür sprachen, dass sich die Stadt Lauingen für das Programm bewirbt. Bürgermeisterin Müller und MdL Winter freuen sich, dass der Einsatz im Interesse der Lauinger Bürgerinnen und Bürger erfolgreich war.

Im Rahmen des Kommunalen Finanzausgleichs werden auf Antrag neben den klassischen Bedarfszuweisungen seit 2012 so genannte „Stabilisierungshilfen“ bewilligt. Damit können außergewöhnliche Belastungen für die Kommunen ausgeglichen werden, die von den Regelzuweisungen des Kommunalen Finanzausgleichs nicht erfasst werden.