Neue Struktur der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Der Landkreis Dillingen zeichnet sich durch gute Bedingungen für den Ackerbau aus, der damit auch den Schwerpunkt bei der Landwirtschaft bildet. Aufgrund der Größe des Landkreises, der Anzahl an landwirtschaftlichen Betrieben und ihrer Struktur sind weniger Arbeitskräfte gebunden als beispielsweise in einer vorwiegend durch Veredelungswirtschaft geprägten Region.

 

Deshalb haben wir, so Stimmkreisabgeordneter Georg Winter, frühzeitig Reformen vorgezogen, um die bestehenden landwirtschaftlichen Einrichtungen Schritt für Schritt an einem Ort zu bündeln. „Nur so hatten wir eine Chance gesehen, sie langfristig sie zu erhalten“, so MdL Winter. Die Errichtung eines „Grünen Zentrums“ in Wertingen hat eine lange Vorgeschichte. So wurde das Tierzuchtamt neben dem Zuchtverband für das Schwäbische Fleckvieh nach Wertingen verlagert. Anschließend folgte das Amt für Landwirtschaft mit der Fachschule und später das staatliche Forstamt. Die Stadt Wertingen errichtete im Rahmen dieser zurückliegenden Reformschritte ein neues Gebäude beim Grünen Zentrum zur Unterbringung der Landwirtschaftsschule mit den Abteilungen Landwirtschaft und Hauswirtschaft.

Nur dank dieser frühzeitigen Konzentration und Investition war es gelungen, Wertingen im Wettbewerb mit anderen Standorten außerhalb des Landkreises am längsten zu halten. Jetzt kommt das Argument zum Tragen, dass die Zusamstadt in der nördlichen Hälfte des Regierungsbezirks Schwaben eine zentrale Lage hat. Mit der Aufgabe des Schulstandortes Stadtbergen ist Wertingen künftig das einzige Amt mit einer vollständigen Fachschule bestehend aus den Abteilungen Landwirtschaft und Hauswirtschaft.

 Die aktuellen notwendigen Anpassungen zeigen, dass sich die frühzeitigen Bemühungen, die oft kritisch gesehen wurden und einen großen Einsatz erforderten, nun belohnt werden, so Georg Winter.