Weiterentwicklung des Grünen Zentrums in Wertingen

Zu einem Gespräch über die Weiterentwicklung des Grünen Zentrums in Wertingen hatte Stimmkreisabgeordneter Georg Winter die Spitze des Fleckvieh-Zuchtverbandes, den Vertreter des Amtes für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten sowie den ersten Bürgermeister der Stadt Wertingen eingeladen. Der Zuchtverband war vertreten durch Geschäftsführer Georg Veh und seinen Stellvertreter Andreas Böhm, mit dabei war Umweltingenieur Martin Veh, Magnus Mayer vom Landwirtschaftsamt und erster Bürgermeister Willy Lehmeier.

Die drei Institutionen sind räumlich und funktionell eng miteinander verbunden, die Stadt als Träger der Schule für Land- und Hauswirtschaft, der Zuchtverband als Eigentümer des Gebäudes, das überwiegend vom Amt für Landwirtschaft genutzt wird und zu einem kleinen Teil der schwäbische Fleckviehzuchtverband für seinen Bedarf benötigt. Eine direkte Verbindung besteht zum Schloss Wertingen, in dem die Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft untergebracht ist. Die Neustrukturierung der Ämter für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten und Zusage von Staatsministerin Michaela Kaniber, die durch den Kabinettsbeschluss der bayerischen Staatsregierung bestätigt wurde, sieht vor, dass die Schule in Wertingen nicht nur erhalten bleibt, sondern eine zentrale Funktion in Mittel- und Nordschwaben einnimmt. Im Hinblick darauf, war es Stimmkreisabgeordnetem Georg Winter wichtig, dass sich die Akteure vor Ort rechtzeitig Gedanken machen, wie die bereits gute Infrastruktur in Wertingen weiter optimiert werden kann. Dazu hatte MdL Winter den Geschäftsführer der Erdgas Schwaben GmbH Helmut Kaumeier mit eingeladen, nachdem die Wertinger Behörden mit Erdgas vernetzt sind. Das Gebäude des Tierzuchtverbandes wurde Ende der 60er Jahre in Betonbauweise mit Flachdach fertiggestellt wurde und ist mit einer Elektroheizung ausgestattet.

Die Verwaltungsgemeinschaft Wertingen, so Bürgermeister Lehmeier, bestätigte, dass es weiteren Raumbedarf für seine Verwaltung gäbe. Die Nutzung regenerativer und umweltfreundlicher Energien, die Sicherstellung künftigen Raumbedarfs, die Sanierung des Amtsgebäudes im Eigentum des Zuchtverbandes, soll nun in Abstimmung miteinander geklärt und die effizienteste Lösung gesucht werden. Georg Veh und Andreas Böhm bedankten sich beim Stimmkreisabgeordneten für seine Initiative und konnten berichten, dass sie Martin Veh beauftragt haben, Vorschläge für energetische Verbesserungen zu erarbeiten. Die Auswirkungen von Corona und die Einhaltung der notwendigen Mindestabstände sollen ebenfalls einfließen in die künftige räumliche Struktur, die vorzuhalten ist. Magnus Mayer bedankte sich für diesen notwendigen Impuls, um gemeinsam ein zukunftsorientiertes Konzept zu verwirklichen.