„Lernort jüdisches Leben“ - Buttenwiesen profitiert von den Fraktionsinitiativen der Regierungsfraktionen – 100.000 Euro werden im Staatshaushalt 2021 bereitgestellt

Die bayerischen Regierungsfraktionen haben heute, Mittwoch, ihre Fraktionsinitiativen für den Staatshaushalt 2021 präsentiert. Mit Mitteln aus der sogenannten Fraktionsreserve unterstützen die Fraktionen von CSU und Freie Wähler im Bayerischen Landtag in einer gemeinsamen Initiative den Lernort jüdisches Leben in Buttenwiesen. Bei der Initiative handelt es sich um ein Pilotprojekt unter der Überschrift „Schulprofil Inklusion“, informiert Stimmkreisabgeordneter Georg Winter.

Insgesamt erhält die Gemeinde 100.000 Euro, 50.000 Euro über die CSU-Fraktionsinitiative, und weitere 50.000 Euro über die Freie Wähler-Fraktionsinitiative. Auf Anregung der Jungen Union, Daniel Uhl und Fabian Braun, gemeinsam mit Bürgermeister Hans Kaltner fand vergangenes Jahr in Buttenwiesen eine Gedenkveranstaltung mit Charlotte Knobloch, der ehemaligen Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland und amtierenden Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, und dem bayerischen Antisemitismus-Beauftragten Dr. Ludwig Spaenle statt.  Gemeindearchivar Dr. Johannes Mordstein ist es ein Anliegen, das Wirken der jüdischen Mitbürger in Buttenwiesen wieder sichtbar zu machen. Beim damaligen Termin wurde das jüdische Ensemble aus Friedhof, Synagoge und Mikwe besichtigt. Zudem enthüllte Knobloch die Gedenktafel für den Buttenwiesener Juden Louis Lamm, der Namensgeber für den neuen Louis-Lamm-Platz, ehemals Schulplatz, ist.                                                            

Diese Vorarbeit war eine gute Grundlage, der sich nun die Freien Wähler angenommen haben und ihrerseits bezugnehmend auf die Schulinklusion tätig wurden.