Universität Augsburg - Der Weg zum MRM-Gebäude

Architekt Martin Boden-Peroche und Ausschussvorsitzender im Bayerischen Landtag Georg Winter bei der Begutachtung des Siegermodells. Der Wettbewerb wurde unter 24 Teilnehmern entschieden. Die Jury würdigte einstimmig die kompakte und wirtschaftliche Lösung, die attraktive Erscheinung und die kommunikative Struktur und Funktionalität des Siegerentwurfs des Dresdner Büros Code Unique Architekten. Foto: Ruth Plössel.

Anlässlich der Veröffentlichung der Wettbewerbsergebnisse des neuen Materials Ressource Management (MRM)-Gebäudes vergangene Woche an der Universität Augsburg skizzierte Haushaltsausschussvorsitzender Georg Winter den bisherigen Weg, der mit dem Projekt beschritten wurde.
In einem Kraftakt wurde letztes Jahr auf Initiative von Georg Winter der Planungstitel für das neue Institut für Materials Resource Management im bayerischen Staatshaushalt geschaffen.
Das Konzept zur räumlichen Unterbringung des neuen zukunftsgerichteten Forschungsschwerpunktes wurde vom Wissenschaftsministerium, dem Finanzministerium und der Obersten Baubehörde freigegeben. Landtagsabgeordneter Winter hatte sich in Abstimmung mit der Universität intensiv bei den drei dafür zuständigen Ministerien erfolgreich eingesetzt.
Im April 2012 erhielten die Universität Augsburg und das Staatliche Bauamt Augsburg dann das Einverständnis des Finanzministeriums zum Planungsauftrag für die 1. Teilbaumaßnahme des neuen Materials Ressource Management (MRM) – Gebäudes. Universität und Hochschule in Augsburg arbeiten künftig in der Ressourcenmanagement-Forschung eng zusammen, damit ein Wissensaustausch noch einfacher stattfinden kann. Diese Besonderheit der Zusammenarbeit war auch Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch wichtig. Im MRM-Bau erhält die Universität Augsburg 6400 Quadratmeter Nutzfläche, die Hochschule für angewandte Wissenschaften wird im neuen MRM-Bau eine Fläche von 1100 Quadratmetern belegen. Mit dieser Erweiterung des Bauantrags steigen die Gesamtkosten auf rund 43 Millionen Euro. In mehreren Schritten, so MdL Winter, gelang es die Idee von Professor Alois Loidl von ursprünglich 15 Millionen auf zwei Planungsabschnitte mit 33 + 5 Millionen letztlich auf einen einzigen mit 43 Millionen zu steigern. Wichtig war, so Kanzler Alois Zimmermann, dass die Zusatzwünsche der Hochschule nicht zu Lasten des Bedarfs der Universität gehen. Sowohl Finanz- wie Wissenschaftsministerium haben dies akzeptiert. Damit ist das Ziel von Georg Winter, die Erweiterung in einem Schritt vornehmen zu können auf einem guten Weg.
Erfreulich sei, so der Leiter des staatlichen Bauamtes Ulrich Blickle, dass parallel zum Architektenwettbewerb schon die Fachprojektanten ausgewählt werden konnten. Somit wird nun mit dem Wettbewerbssieger verhandelt und zeitgleich werden die Fachprojektanten zugeschaltet.
Ein ehrgeiziges Ziel ist es, das 43 Millionen Projekt innerhalb eines Jahres zu planen und die Entscheidungsgrundlage für den Haushaltsausschuss im Landtag zu erstellen. Wie Winter betonte, ist es ihm ein Anliegen, dass noch im Juli nächsten Jahres, vor die Wahlperiode endet, der Haushaltsausschuss den Planungsauftrag in einen Bautitel durch Beschluss umwandeln kann. Damit wäre die Grundlage für einen Baubeginn noch im Jahre 2013 gelegt. Hochschulpräsident Hans-Eberhard Schurk und Kanzler Alois Zimmermann von der Universität Augsburg dankten dem Haushaltsvorsitzenden Georg Winter für seinen nachhaltigen Einsatz ohne den das Projekt weder vom Volumen noch zeitlich in dieser Dimension zustande gekommen wäre. Besonders erfreulich sei dass die Genehmigung für die Erschließungsmaßnahmen bereits vorliege, so Alois Zimmermann, Kanzler der Universität Augsburg.
Das Projekt werde mit Nachdruck vorangetrieben. Der nächste entscheidende Schritt sei, dass nach der Planungsphase nun der Startschuss für den Bau des 43-Millionen-Projektes falle, damit 2013 mit dem Bau begonnen werden könne, so MdL Georg Winter.