Zentralklinikum Augsburg - Freistaat unterstützt schwäbisches Mutter-Kind-Zentrum

Landrat Martin Sailer beim Ortstermin mit dem Vorsitzenden des Haushaltsauschusses Georg Winter, dem er für seine äußerst tatkräftige Unterstützung dankte. Im Hintergrund ist der Rohbau des neuen Mutter-Kind-Zentrums zu sehen.

Seine Kliniken lässt sich der Freistaat Bayern einiges kosten: aktuell laufen zwei Baumaßnahmen am Zentralklinikum Augsburg, das Mutter-Kind-Zentrum und die Sanierung der OP Säle. 72 Millionen Euro kosten die beiden Maßnahmen, das Fördervolumen beträgt hierfür erfreulicherweise, so Landrat Sailer, 60 Millionen Euro. Sein ganz besonderer Dank gilt hierfür dem Vorsitzenden des Haushaltsausschusses Georg Winter und dem Abgeordneten Max Strehle. Beide haben sich erfolgreich für diese starke Förderung eingesetzt. Für das Mutter-Kind-Zentrum Schwaben, das die in die Jahre gekommene Kinderklinik ersetzen soll fließen bei Gesamtkosten in Höhe von 42 Millionen Euro rund 36 Millionen Euro an Fördersummen. Dies hatte der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags unter Vorsitzendem MdL Georg Winter 2010 beschlossen. Allein für die Abteilung Geburtshilfe stellt der Staat 9 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. Derzeit wird der Rohbau des Gebäudes erstellt. Bei einem Ortstermin mit Landrat Martin Sailer überzeugte sich Haushaltsausschussvorsitzender Georg Winter vom Stand der Baumaßnahme. In dem neuen Mutter-Kind-Zentrum, das von großer Bedeutung für den gesamten Regierungsbezirk Schwaben ist, sind dann alle Fachdisziplinen der Kinder- und Jugendmedizin insbesondere eine Abteilung für Frühchen sowie der Geburtshilfe unter einem Dach vereint.
Wichtig war, so MdL Strehle, dass im Rahmen des Neubaus der Kinderklinik eine neue Entbindungsstation inklusive Wöchnerinnenpflege realisiert werden konnte. Die Zusammenführung der verwandten Disziplinen innerhalb eines Gebäudes sei nur dank der von Georg Winter durchgesetzten Zusatzförderung in Höhe von 9 Millionen möglich geworden. Somit ist eine optimale Versorgung der Schwangeren und der jungen Mütter zusammen mit den Früh-, Risiko- und Neugeborenen gewährleistet.
Als weiterer sinnvoller Schritt auf dem Weg zur Generalinstandsetzung des Klinikums findet gleichzeitig die Sanierung OP-Bereichs mit 18 OP-Sälen statt. Bei Gesamtkosten in Höhe von 30 Millionen Euro erhält diese Maßnahme eine Förderung von 23 Millionen Euro vom Freistaat Bayern, Die sehr gute Förderung hierfür geht auf die Initiative von MdL Max Strehle zurück. Das Richtfest soll noch im Dezember 2012 stattfinden.